BellaVita Facts über mich
- Stella

- vor 6 Tagen
- 6 Min. Lesezeit

Ich liebe über alles das Meer.
Gefühlt an der italienischen Adriaküste hat mein BellaVita begonnen.
Jeden Sommer waren wir - wie fast alle Familien aus Wien - zusammen mit meinen Großeltern da und haben uns bei der Ankunft gleich mal ein Gelato gegönnt.
Das war es dann auch schon für meinen Opi, Spaghetti & Co. kommen ihm nicht auf den Teller. Stattdessen tarnte er einen Shopping Trip mit mir als Laberstelle beim Hot Dog Stand (das gab es damals wirklich).
Ich habe schon als Kleine mit den italienischen Kindern am Strand gespielt und mich natürlich bestens auf italienisch verständigt.
Die Liebe zu Italien ist mir mein Leben lang geblieben. Ich liebe das südländische Lebensgefühl, das Temperament und die Attitude der Menschen, die Städte und die Landschaft und das Mare ... achja, hatte ich schon erwähnt.
Im Herzen bin ich Italienerin - "sono italiana di cuore" sage ich immer, wenn mich jemand fragt, ob ich italienische Wurzeln hätte.
Meine familiären Wurzeln sind tatsächlich in Wien beheimatet, der gesamte Stammbaum sogar.
Schon in jungen Jahren hat es mich oft weg aus der Heimat gezogen, nach einer gescheiterten Au-pair Erfahrung, die nur drei Wochen lang ging, habe ich meinen ersten richtigen Job im Ausland gelandet ... und das schon vor Start meines Studiums ... und dreimal darfst du raten ;) natürlich in Italien, und zwar nichts geringeres als in der Metropole Mailand bei der Österreich Werbung.
Drei Sommer lang habe ich während meines Studiums ein Praktikum in Mailand absolviert und konnte so perfekt meine Sprachkenntnisse perfektionieren sowie die Theorie meines Wirtschaftsstudiums mit den praktischen Erfahrungen aus dem Berufsalltag kombinieren.
Damals gab es eine Angebotsgruppe der Österreich Werbung namens L'Austria per l'Italia, ein Zusammenschluss von österreichischen Hotels, die besonders für die Wünsche von italienischen Gästen aufgestellt waren, inklusive mehrsprachigen Personals, übersetzter Speisekarte, italienischen Tageszeitungen etc.
Besonders stolz war ich, als ich einmal sogar alleine unsere Angebotsgruppe auf der Messe in Pordenone vertreten durfte.
Getoppt habe ich diese meine erste Berufserfahrung im Ausland mit meiner Diplomarbeit über die Bedürfnisse der Gäste von L'Austria per l'Italia in Form einer empirischen Marktforschung, d.h. die Italiener bekamen im Hotel jeweils einen Fragebogen zum Ausfüllen, diese habe ich dann mit multivariaten Analysemethoden ausgewertet - oh Mann war das ein tolles Projekt.
Belohnt wurde ich nicht nur mit einem großartigen Arbeitseifer an meiner ersten eigenen Studie, sondern vor allem auch mit einer Buongustaio Reise mit stundenlangen und äußerst köstlichen Mittagessen in der wundervollen norditalienischen Umgebung, die wir für unsere Hoteliers verlost haben - gelebtes La Dolce Vita Klischee in Reinkultur.
Italienisches Herz - Wiener Wurzeln - Deutsches Businessmind: das wäre meine DNA. Die Connection zu Deutschland kam über meinen ersten Job nach Abschluss des Studiums in Form der Deutschen Telekom - diese hatte eine große Beteiligung an dem Mobilfunk Betreiber bei dem ich zu arbeiten begann. Die deutsche Unternehmenskultur hat mich sozusagen geprägt.
Und nicht mehr losgelassen. Als Marketing Freiberuflerin bin ich in München gelandet. Nicht umsonst wird München als die nördlichste Stadt Italiens bezeichnet, das bunte und ausgelassene Treiben an der Isar, die Biergarten Stimmung und die zahlreichen Trattorie e Gelaterie hauchen südländisches Lebensgefühl ein.
In eine solche Gelateria habe ich mich während der Fußball EM und des Spiel Deutschland gegen Italien zurückgezogen, damals war ich noch eine italienische Tifosi.
Spätestens bei der nächsten WM und meinem nächsten Freiberufler Projekteinsatz in Süddeutschland hat sich dieses Bild schnell gewandelt und mein Fußballherz schlug auch für die deutsche Elf.
Unvergessen schließlich der Durchbruch in dieser sportlichen Länderrivalität und der Sieg Deutschlands nach Verlängerung und nervenraubenden Elfmeterschießens, welchen ich mittlerweile im deutschen Trikot am Hamburger Heiligengeistfeld mit tausenden Begeisterten gefeiert habe.
Ja, es hat mich von Süddeutschland in den hohen Norden verschlagen und ich habe in Hamburg für viele Jahre meinen geliebten Heimathafen gefunden.
Auch im Norden frönen sie dem schönen Lebensgefühl, es wird "Hygge" genannt, stammt aus Dänemark und bedeutet frei übersetzt "wohlige Gemütlichkeit".
Ich habe mir mein eigenes Wohlbefinden in Form meiner internationalen Gruppe namens "Happy Hangouts" inklusive zahlreicher Trips an die Ostsee, auf Sylt, Weihnachtsmarkt in Lübeck und noch mehr unzähliger Parties geschaffen.
Die Nähe Hamburgs zur Ost- und Nordsee war für mich einer der zusätzlichen absoluten Pluspunkte dieser liebevoll von Hanseaten genannten "schönsten Stadt Deutschlands".
Ein Wochenende pro Monat am Meer gab für mich also auch den Ausschlag, dass ich mich für meine Yogalehrer Ausbildung an der Ostsee in Travemünde entschieden habe.
Aufwachen und gleich auf große Fähren gucken war jeden Monat einer meiner besonderen Wohlfühlmomente.
Große Freundschaft habe ich mit dem Leuchtturm in Travemünde geschlossen, für mich das perfekte Symbol eines Fels in der Brandung.
Mein Leuchtturm hat mir auch Kraft und Energie für meine bestandene Yogalehrer Prüfung geschenkt.
Salz und Prana - das war der Titel eines Yoga Retreats in Sankt Peter Ording und damit war SPO und stundenlange Strandspaziergänge zum Ein- und Ausatmen der salzigen Luft eine weitere Highlight Location für mich um dem Hygge zu frönen. Und natürlich am Ende bei Gosch auf eine Fischsuppe einzukehren.
Meine schönsten BellaVita Momente im hohen Norden
Kaum zu glauben: während meiner Zeit in der Hansestadt bin ich nicht mehr nach Italien gereist ...
Bis zu dem Moment als mir ein geplatzter Produkt Launch unserer Mutterfirma in Japan einen Bildungsurlaub ermöglichte. Jeden einzelnen Tag davon habe ich Hashtag Grazie Tokyo gepostet.
Mein Bildungsurlaub hat mich nach Ravenna gebracht, eine meiner absoluten Herzensstädte.
Ravenna ist eine wunderschöne Stadt in der Emilia-Romagna, nicht so riesengroß und nicht so von Touristen überlaufen wie Firenze e Venezia, also richtig und 100 % italienisch und zusätzlich kann man mit einem Bus ans Meer fahren - da wären wir wieder beim Mare ...
Ganz klar: Ravenna ist meine neue Herzensstadt.
Hier habe ich wieder meine liebsten Geschmackserlebnisse entdeckt:
Yogurt al caffè e biscotti alla colazione (Frühstück)
Strozzapreti con insalata mista al pranzo (Mittagessen)
Café shakerato al pomeriggio (Nachmittag)
Campari Spritz all'ora d'aperitivo (bedarf keiner weiteren Erläuterung)
Toast con crema di carciofi (geht immer)
Un bel bicchiere di rosé (geht fast immer)
Mein absolutes Lieblingslied: Gente di Mare "lo sguardo all'orizzonte se ne va ..."
Weiter geht es mit dem auditiven Sinnesorgan: Jovanotti ist mein absoluter Lieblingssänger, seine Songs höre ich rauf und runter, "Mi fido di te"
Zu einem Dolce Vita Moment gehört für mich das Meeresrauschen der Wellen.
Olfaktorisch habe ich ein Highlight bei einem Spaziergang unter den Lindenbäumen von Lucca erlebt.
Die betörend duftenden Jasminblüten Sträucher der Maremma dürfen in dieser Aufzählung natürlich nicht fehlen.
Genauso nicht wie all die Gänsehaut Momente, diese speziellen Augenblicke des Lebens, die das Bella Vita ausmachen: die dicken Umarmungen liebster Freunde, anregende Gespräche an einem lauen Sommerabend, das Wiedersehen am Strand endlich nach drei Jahren, Gespräche und Pläne für das Rientro bei unzähligen Strandspaziergängen, einfach beim Leuchtturm anlehnen und glücklich sein.
Diese kinästhetischen Erlebnisse sind für mich als sensible und empathische Person von allerhöchster Wichtigkeit.
Fehlt noch das fünfte Sinnesorgan, das visuelle ... absichtlich habe ich dieses an das Ende der Aufzählung gestellt, zumeist fällt uns dieses Sinneserlebnisses als erstes ein.
Für mich gehört zu einer visuellen "Geschmacksexplosion" die Vielfalt der Farben und die Farbnuancen, die uns die Natur schenkt, vom bayrischen Himmel mit Schäfchenwolken über die gesamte Klaviatur der Grüntöne beim Waldbaden bis hin zu den tausenden Schattierungen von Wassertropfen, die eine Meereswelle ausmachen.
Und so sind wir bei VAKOG angelangt. Visuell. Auditiv. Kinästhetisch. Olfaktorisch. Gustatorisch. Die fünf Sinnesmodalitäten. Diese Wahrnehmungskanäle sind ein bedeutender Baustein für Veränderungsprozesse im systemischen Coaching und deshalb in nahezu jeder Toolbox zu finden.
Indem ich die Aufmerksamkeit meines Klienten auf Ressourcen und Fähigkeiten lenke, kann er seine sinnlichen Erfahrungen konkret beschreiben und erleben.
Um das jetzt mal an einem Beispiel fest zu machen: Ich führe die Klientin in den gewünschten Zielzustand "Tu mal so, als ob ..." und stelle ihr die VAKOG-Fragen "was siehst du?, wie fühlt sich das an?, wo spürst du das?, was sagst du zu dir?, was hörst du?, welchen Duft kannst du wahrnehmen?, welchen Geschmack hast du im Mund?"
Über diese Sinneswahrnehmungen können Ressourcen viel einfacher und schneller greifbar gemacht werden, als über rein kognitives Nachfragen. Das ist für mich einer der Schlüssel zum BellaVita.
BellaVita als die gewünschte Unterschiedsbildung. Vom aktuellen Anliegen zum gewünschten Zielbild. Mit der ausführlichen und umfassenden Formulierung aller fünf Sinnesmodalitäten.
Einer der Gründe, warum ich mein Business BellaVita Coaching genannt habe. Es geht um dein schönes Leben. Um dein Herzensbusiness.
Viva la Bella Vita.
Meine schönsten BellaVita Momente im Süden, Mare, Ravenna













































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