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Wenn das Business stockt: Was unbewusste Familienmuster damit zu tun haben.

  • vor 4 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit

Hast du manchmal das Gefühl, dass du dir selbst im Weg stehst? Wenn du spürst, dass etwas dich im Erfolg bremst, ohne dass du es mit dem Kopf greifen kannst, könnte dieser Blogbeitrag für dich interessant sein. Ich beschreibe Einblicke aus meiner Coaching-Praxis und Prozesse, die unbemerkt im Hintergrund wirken und wie wir sie in der Session aufgelöst haben.


Frau sitzt auf dem Sofa, Augen geschlossen, Hand am Kinn; eingeblendeter Text: Ich bin nicht gut genug.

Kürzlich hatte ich eine Coaching-Session mit meiner Klientin Marion, die als Eltern-Beraterin tätig ist. Sie hat mich wegen ihrer Blockaden aufgesucht. "Stella, ich fühle mich einfach nicht dazugehörig, wie abgeschnitten. Mein Business stockt. Bitte hilf mir."


Das war der eindringliche Appell Marions. Ihr ausdrücklicher Hilfeschrei. Ihr Anliegen, im Coaching-Sprech.


Marion und ich kennen uns schon seit ein paar Jahren. Von Beginn an herrschte zwischen uns eine große Vertrautheit, die auf Respekt, Nähe und Wertschätzung aufgebaut ist. “Bei dir Stella weiß ich einfach, dass ich mich total öffnen kann … du bist nie wertend, hältst ganz natürlich den Rahmen und ich kann mich vertrauensvoll in deine Hände begeben.”, so ihr O-Ton. Umgekehrt geht es mir bei ihr genau gleich: ich bin bei unseren Coaching-Sessions total in meiner Intuition unterwegs, verlasse öfters den Pfad des Lehrbuchs und schwinge mich komplett auf die Gefühlsebene meiner Klientin ein.


Dies vorausgeschickt und nachdem ich nach einigen Sessions auch schon etwas Marions Familiengeschichte kenne, habe ich diesmal ein Tool aus der Energetischen Psychologie gewählt: die sogenannten TGV - transgenerationalen Verstrickungen (Blogartikel “Was sind transgenerationale Verstrickungen und wie helfen sie im Coaching-Kontext” folgt).


Spoiler: meine Intuition war korrekt, richtiges Tool gewählt. 


Bei Marion lag tatsächlich eine Blockade vor, die nicht ihre ist. Nicht originär. Die sie vielmehr von ihrer Mama übernommen hat. Und das steckt auch hinter den TGV kurz gesagt. Eine Blockade, die aus einer anderen Generation in das eigene Leben mitgenommen wurde. Überzeugungen, die eine Person limitieren, ohne dass es ihre eigenen Gedanken und Gefühle sind. Und deshalb auch so tricky. Denn kognitiv oftmals gar nicht bewusst. 


Und hier liegt für mich die absolute Schönheit der Energetischen Psychologie: der Kopf muss es gar nicht wissen. Denn es ist der Körper, der die Antworten liefert. Damit ist diese Methode zumeist auch so sanft und schonend für die Klient*innen - müssen sie sich nicht lange das “Gehirn zerbrechen”. Sondern sich “einfach” in die Hände eines Therapeuten/Coaches begeben, dem sie vertrauen. Und er macht die Arbeit. Leitet den Körper an, die unbewussten Antworten zu liefern.


Wie funktioniert nun das Aufdecken des Unbewussten?

Mit dem Muskeltest. Coachin und Klientin sitzen sich gegenüber, die Coachin fasst die Klientin an den Handgelenken, und der Körper antwortet vereinfacht gesagt JA oder NEIN.


Die erste Frage lautet: “Liegen bei Marion TGV vor?”.

Nachdem der Muskel hier stark reagiert und mir also mit JA geantwortet hat, frage ich die einzelnen Familienmitglieder ab - bzw. in diesem Falle habe ich zuerst nach der Mama gefragt und die Antwort kam postwendend positiv. Zur Absicherung frage ich natürlich auch, ob noch weitere TGV vorliegen, doch hier folgt eine schwache Muskelreaktion, also ein NEIN.


Ich gebe es zu: ich bin ein ganz großer Fan der Energetischen Psychologie. Und in dieser Session liegt für mich wieder mal das Warum, der Proof-of-Concept. In nur wenigen Minuten sind wir bei Marions limitierenden Überzeugungen angekommen. Bislang absolut unbewusst ihrerseits, dass sie hier Überzeugungen und Glaubenssätze ihrer Mama angenommen hatte. 


Zugegebenermaßen verblüfft es mich selbst manches Mal noch, wie schnell, sanft und schonend wir bei der Quelle ankommen, sozusagen bei des Pudels Kern. 


Tränen fließen. Doch es sind Tränen der Erleichterung. Marion berichtet mir auch, dass sie während der Session ein freieres Gefühl in der Brust wahrnimmt. An einer Stelle, die bisher eher hart und verkrustet war. Sie sieht ihre Mama in einem anderen Licht. Sie sieht sich selbst in einem Licht. Und nicht zuletzt, sieht sie ihr Verhältnis zu ihrer Mama in einem anderen Licht. 

Der wesentliche Teil der Session ist das Formulieren der Affirmationen, die dann auf dem jeweiligen Behandlungspunkt geklopft werden. Eine solche Affirmation lautet beispielsweise: “Auch wenn meine Mama erfolglos sein möchte, liebe und akzeptiere ich sie aus ganzem Herzen. Und wir beschließen jetzt gemeinsam, dass wir beide erfolgreich sein möchten.”


Die Formulierungen müssen sich in erster Linie für die Klientin stimmig und richtig anfühlen. Auch hier hilft selbstverständlich der Muskeltest und gibt uns Aufschluss, ob wir gut formuliert haben. Die Affirmation wird je nach dem Thema noch ausgeweitet und kann auch eine längere Form wie diese beispielsweise haben:

“Ich liebe und akzeptiere meine Mama und mich aus vollem Herzen, auch wenn meine Mama keinen Zugang zu ihrer Selbstliebe hat. Und wir beschließen jetzt gemeinsam, dass meine Mama jederzeit Zugang zu ihrer Selbstliebe hat und dass ich jederzeit Zugang zu meiner Selbstliebe habe.”


Wunderschön war es für mich in dieser Session zu erleben, wie sich Marion im Laufe des Formulierens und Klopfens der Affirmationen sichtlich freier gefühlt hat. Der Belastungswert auf der Skala von 0 bis 10 hat sich auch deutlich nach unten gesenkt. Damit ist es aber natürlich nicht getan. Um wieder mal die Analogie zu bedienen: man erhält auch keinen Bizeps, wenn man ein einziges Mal in das Fitnessstudio geht. So ist es auch in der Energetischen Psychologie und mit den gefundenen Affirmationen: diese müssen regelmäßig geklopft werden, um wirklich einen Unterschied zu bewirken. Waren sie doch bisher unbewusst im Körper eingespeichert. Wie oft und wie lange wird geklopft? Auch hierauf gibt uns der Körper die passende Antwort. In Marions Fall: zweimal täglich für eine Woche klopfen. Das ist das Rezept inklusive der Affirmationen mit Punkten zum Klopfen, das ich ihr ausgestellt habe.


Marion wird mich auf dem Laufenden halten und mir berichten, welche Veränderungen sich in ihrem Mindset ergeben. Wir sind gespannt. Doch während der Session ergibt sich schon ein Bild in ihrem Inneren: eine goldene Türschnalle. Symbol des Öffnens der Türe zum Verhältnis Mama-Tochter. Ich ermutige Marion, sich auch dieses Symbol auszudrucken und an passender Stelle zu platzieren, um immer wieder an das Lösen alter Blockaden erinnert zu werden - in diesem Fall, durch das Drücken einer Türschnalle, die den Raum für neue Entdeckungen öffnet.




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Stella Marketing und Mindset Coachin

Ciao, ich bin Stella.

Ich unterstütze dich als Solo-Selbstständige bei der strategischen Marketing Ausrichtung für dein ❤️Herzensbusiness 🫀❤️. Als Sparringpartnerin begleite ich dich beim Finden und Definieren deiner klaren Identität, Positionierung, Business Ziele, Zielgruppen-Ansprache, Website Gestaltung für eine authentische Sichtbarkeit.

Und gleichzeitig bin ich an deiner Seite beim Bearbeiten und Auflösen von inneren Blockaden und Selbstzweifeln, die einem erfolgreichen Business möglicherweise im Wege stehen.


Ich liebe das Meer, Caffè shakerato, Strandspaziergänge, Baci & Abbracci, gute Gespräche, Yoga & Sound Healing.


 
 
 

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