top of page

Was ist Yin Yoga - und wofür ist es besonders gut?

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Stunden


Yin Yoga ist kein wilder Flow. Yin Yoga ist eine meditative Yogapraxis und besteht aus langsamen Bewegungen - diese werden nur mit minimaler Muskelspannung gehalten und wirken dadurch auf die tieferen Schichten des Bindegewebes. Das ruhige und längere Verweilen in den Haltungen gibt Zeit und Raum intensiv nach innen zu schauen und lädt dazu ein, zu lauschen, zu fühlen und viel über sich selbst zu lernen. Yin Yoga ist Hingabe zu sich selbst und ermöglicht ein tiefes Loslassen auf allen Ebenen.


Die Wirkung von Yin Yoga.

Das lange Halten der Positionen hilft auf der körperlichen Ebene durch Bewegungsmangel entstandene Verhärtungen zu lösen, zum Beispiel durch das lange Sitzen am Schreibtisch. 

Auf der emotionalen Ebene können sich lange aufgestaute Gefühle lösen. Deshalb sind Tränen bei Yin Yoga ganz normal. Es kann sich was lösen. 

Auf der geistigen Ebene kann sich durch Yin Yoga mehr Bewusstsein und Achtsamkeit entwickeln. Yin Yoga vermittelt dem Geist auch ganz stark, dass es nicht um Leistung geht, sondern vor allem um Loslassen und im Moment sein. 


Yin Yoga als Lehrmeister - 7 gute Gründe für die Praxis mit Innenschau.

  1. Wir lernen achtsam, bewusst und liebevoll mit uns umzugehen

  2. Wir spüren tief in unseren Körper und fühlen was ihm gut tut

  3. Wir erkennen, was nicht verändert werden kann anzunehmen und so sein zu lassen

  4. Höheres Bewusstsein durch Selbstbeobachtung erlangen

  5. Unangenehme Gefühle auszuhalten und sie durchzuarbeiten

  6. Unsere Lebensaufgabe bzw. Bestimmung zu finden, indem wir mit unserem Wesenskern in Kontakt kommen

  7. Das Geschenk zu erkennen, dass alles miteinander verbunden ist und wir nicht getrennt voneinander existieren



Yin Yoga zum Bauchschmeicheln - die Wirkung auf das Bauchhirn.

  • Entspannungsmethoden wirken intensiv auf die Bauchorgane

  • Das tiefe und ruhige Atmen ermöglicht das Verbinden mit dem eigenen Bauchgefühl

  • Die Aktivierung des Parasympathikus (=unser Wohlfühl-Nerv)

  • Die Vertiefung der Atmung regt die Darmperistaltik an

  • Ausgleichender Gemütszustand der Darm-Hirn-Achse

  • Die Ausrichtung des Geistes auf wohltuende innere Bilder ermöglicht es, belastende Erinnerungen aus der Vergangenheit buchstäblich zu verdauen

 
 
 

Kommentare


bottom of page