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Dolce Vita goes Savoir Vivre. 6 Learnings einer Reise außerhalb der Komfortzone.

  • vor 18 Stunden
  • 5 Min. Lesezeit

Jeder, aber wirklich jeder, der mich kennt, hat bei dieser Ankündigung ganz große Augen gemacht: Ich reise nach Südfrankreich. Bitte what?! Bella Stella reist nicht nach Bella Italia come sempre (wie immer)?


Für mich ist das eine Reise komplett außerhalb meiner Komfortzone. Als Italophile kenne ich den italienischen Lifestyle. Als Italienerin im Herzen spreche ich fast fließend Italienisch … spätestens bei meinen Grammatikfehlern merken die Italiener, dass ich keine Local bin. Ma di dove sei? 


Und dann das: Südfrankreich. Ein neuer Lebensabschnitt startet. Und damit auch ein neues Reiseziel. Auf in unbekannte Gefilde meines Lebens. Auf in ungewohnte Umgebungen. Reisen als Mutprobe. Als meinen persönlichen Kick-off in den nächsten Abschnitt. Zum Horizonterweitern. Im wahrsten Sinne des Wortes.


Zum persönlichen und beruflichen Wachstum. Im Gepäck auf der Rückreise habe ich sechs Learnings. Nun bin ich gespannt: wo findest du dich wieder? Was inspiriert dich, auch mal das Bekannte, deine Komfortzone zu verlassen?


#1 Neue Ziele sind nicht wie gewohnt erreichbar. Lass dich auf Umwege ein.

Beim Buchen der Bahnverbindung habe ich mir fast die Zähne ausgebissen.


In Italien bin ich Bahnfahr-Weltmeisterin. Kenne die Tricks. Kenne die Tücken. Habe natürlich auch die Trenitalia-App. Liebe das Fahren mit der Frecciarossa. 


Und dann die neue Herausforderung: eine gute Bahnverbindung von Süddeutschland nach Südfrankreich finden. Von Horb nach Aix-en-Provence. Von meinem internationalen Blogger-Event in mein Neuland. Auf der Karte sieht es wie eine klassische, kerzengerade Verbindung gen Süden aus. Und dann: 17 Stunden. 21 Stunden. Über die Schweiz. Über Italien. Nein. Ich will nicht schwach werden. Nicht wieder einen altbekannten Weg nach Italien einschlagen. Ich gucke Google Maps. Alle möglichen Bahn-Apps. Beiße mir fast die Zähne aus. Ich will nicht aufgeben. Und dann die Erleuchtung: Aix hat zwei Bahnhöfe, für (internationale) TGV-Verbindungen und für nationale. Aha. Okay. Allez. 


Letztendlich habe ich dann meine Reiseroute geändert und bin bis Avignon gefahren, wo ich die erste Nacht verbracht habe. Mein Südfrankreich-Abenteuer habe ich beim Papstpalast gestartet. Und ich war tief beeindruckt. Selbstverständlich habe ich auch auf der Pont d’Avignon gesungen.

Eine neue, scheinbar unlösbare Aufgabe geknackt zu haben, fühlt sich großartig an. Rember your firsts! Und sei flexibel genug für Umwege. Möglicherweise haben sie sogar ein Geschenk für dich im Petto.


#2 Enjoy the Process. Sei dankbar für das Neue. Conquer the city darling, make it yours!

Dieser Moment, in dem ich das erste Mal in einer neuen Stadt losstapfe, ist jedes Mal aufregend. Google Maps. Analoger Stadtplan als Wegweiser mitten in der Stadt. Wo werde ich wohl den ersten Café trinken? Was zum frühstücken finden? Ich kenne mich überhaupt nicht aus. Help. Soll ich ein Uber nehmen oder den Bus? Wie oft habe ich mich schon so beim Entdecken einer neuen Stadt gefühlt.


Und dann der Moment, an dem es Klick macht. Moment mal, ich kenne mich aus. Jetzt fühle ich mich schon wie eine Local. Beinahe zuhause. Kennst du dieses großartige Gefühl? Wenn du dir dieses zuvor unbekannte Terrain erobert hast? 

Das Erobern einer neuen Festung löst ungeahnte Glücksgefühle aus. Sei dankbar für deinen Mut. Feiere dich. So richtig. Du Eroberin. Du Entdeckerin. Du Erfolgreiche.
Bunte Hafenpromenade mit Booten, Cafés und vielen Menschen am Kai unter blauem Himmel mit Wolken.
Cassis. Meine neue Liebe. Ankommen und sofort Wohlfühlen.

#3 Networking. Community. Komfortzone verlassen.

Das Wichtigste: frage alle, die schon Erfahrung haben. Sie erzählen es wirklich gerne und geben dir echt gute Tipps und Ratschläge mit auf den Weg. In meinem Fall: die wunderbare Dana von Kunst & Seele, meine Blog-Buddine, ausgewiesene Provence-Kennerin und Liebhaberin dieser Region.


Der erste Tipp von Dana: Stella, zuerst mal lächeln. Zeige allen dein bezauberndes Lächeln.

Easy. Das kriege ich locker hin.


Der zweite und absolut wichtigste Tipp: Beginne immer mit einem „Bonjour“ und ein paar Worten Französisch. Damit signalisierst du deine Bereitschaft. Und fällst nicht gleich mit Englisch ins Haus.


Zwei Tipps. So schnell erzählt. Und so enorm wertvoll für mich. Ich habe echt gute Erfahrungen mit den Franzosen gemacht, nach ein paar Worten sind sie tatsächlich gerne auf Englisch umgeschwenkt. Merci bien Dana😘

Du musst nicht alles selbst wissen. Du kannst auch nicht alles selbst wissen. Vertraue auf das Schwarmwissen deiner Community. Genieße das Getragenwerden.


#4 Aioli. Das Knoblauch-Malheur.

Okay, es gibt Rückschläge. Auf dem Weg des Unbekannten, des Ungewissen, passieren auch mal Fehler. So wie in meinem Fall Knoblauch zu essen. Und nicht zu knapp. Dooferweise war es mir überhaupt nicht bewusst. Ich habe es probiert, für gut befunden ... und erst Stunden später war mir mein mega Fail bewusst. Ich habe den Geschmack einer ganzen Knoblauchzehe im Mund. Mein Magen rebelliert. „Was ist da los? Seit wann hast du vergessen, dass wir Knoblauch nicht vertragen.“


Learning: ja, es gibt Fehler auf dem Weg. Ja, sie machen Bauchschmerzen. Buchstäblich. Ja, ich habe daraus gelernt. Bei unbekannten Dips für Croutons werde ich in Zukunft genauer hingucken. 

Übertragen auf das Business: unbekannte Begegnungen prüfe ich genauer ... und überlege besser zweimal, ob ich „beherzt zubeiße“.


#5 Feiere dich. Remember your journey. Remember the obstacles. 

Wie lange habe ich von meiner Reise nach Südfrankreich geträumt. Wie lange geplant, gegoogelt, Locations ausgewählt, die Route festgelegt, geändert, grob skizziert. Wie vielen Freunden habe ich davon erzählt. In wie vielen Coaching Sessions während meiner Jobkrise war die Reise auch ein Thema. Wie viele Bedenken hatte ich davor. Und dann war ich mittendrin. 


Und was habe ich gemacht? Weiter geplant. Weiter gegoogelt. BÄM. Plötzlich durchzuckt es mich. Und mir fällt auf, dass ich gar nicht im Moment bin. Die Situation gar nicht bewusst wahrnehme. Gar nicht den Augenblick genieße.

Eines meiner schönsten Learnings: Innehalte. Besinnen. Wahrnehmen. Mit allen Sinnen genießen. Alle Gefühle fühlen.

Und nicht schon wieder einen Schritt weiter planen. Bei den nächsten Zielen sein. Nein, dankbar sein. Dankbar für mich selbst. Dankbar für meinen Weg, der mich bis hierher gebracht hat.

Kieselstrand mit Brandung, zwei Schwimmern im Meer, Felsenklippen und blauem Himmel.
Plage du Bestouan. Mein Lieblingsstrand.

#6 Das neue Ziel ist nicht komplett super? 

Dann sei dankbar für die Erfahrung. Du kennst dich nun wieder ein Stückchen besser. Du weißt wieder einmal mehr, was du magst, und was nicht. Du erkennst, was du gut kannst. Du fühlst, was dein Herz zum Singen bringt. 


Du warst mutig genug, dich auf neue Pfade zu begeben. Und jetzt entscheide dich für den nächsten Weg. Don't cry over spilled milk. 


„Mein Magen ist italienisch.“, dies hat mir eine Bloggerin bei unserem internationalen Event erzählt. Assolutamente. Meiner auch. Mit der französischen Küche konnte ich mich ehrlich gesagt nicht so ganz anfreunden. Im Laden gibt es kein laktosefreies Joghurt. Auf den Märkten vermisse ich die schönen bunten Kleidchen. Also nein. Komplett super fand ich die Provence jetzt nicht. Ehrlicherweise muss ich aber hinzufügen, dass ich nur vier Tage da war. Ich musste die Reise ja aus familiären Gründen abbrechen. Zur Côte d’Azur habe ich es gar nicht mehr geschafft.

Feiere deine Kurskorrektur als Stärke. Sei dankbar für deinen Mut. Für die Learnings außerhalb der Komfortzone. 

Useless to say: meine nächste Reise führt mich wieder in das Land des Dolce Vita.😹


Und nun bin ich gespannt: stehst du möglicherweise auch auf der Schwelle zu etwas Neuem? Planst du ein Abenteuer, das Mut erfordert? Befindest du dich in persönlichem oder beruflichen Wandel? Ich freue mich von dir zu lesen, inwiefern dich mein Blogartikel zu deiner Selbstreflexion inspiriert hat.



Gegrillter Fisch mit Kartoffeln in roter Sauce, dazu Brotscheiben und Dip auf einem weißen Teller im Sonnenlicht.
Aioli. Das Knoblauch-Malheur. Aka Rückschläge.

Das klingt interessant? Komme gerne für regelmäßige Updates zu meinem BellaVita Newsletter! Ich freue mich auf deine Anmeldung🤗


Stella Marketing und Mindset Coachin

Salut, je suis Stella.

Ich unterstütze dich als Solo-Selbstständige bei der strategischen Marketing Ausrichtung für dein ❤️Herzensbusiness 🫀❤️. Als Sparringpartnerin begleite ich dich beim Finden und Definieren deiner klaren Identität, Positionierung, Business Ziele, Zielgruppen-Ansprache, Website Gestaltung für eine authentische Sichtbarkeit.

Und gleichzeitig bin ich an deiner Seite beim Bearbeiten und Auflösen von inneren Blockaden und Selbstzweifeln, die einem erfolgreichen Business möglicherweise im Wege stehen.


Ich liebe das Meer, Caffè shakerato, Strandspaziergänge, Baci & Abbracci, gute Gespräche, Yoga & Sound Healing.


 
 
 

2 Kommentare


Dana
vor 8 Stunden

Liebe Stella, ein Weg ins Neue ist ja immer auch ein Abenteuer! Schön dass ich dir wenigsten etwas Unterstützung zu Südfrankreich und zu „avec plaisir“ geben konnte. Mit mehr Zeit hättest du sicher noch mehr groove damit gefunden. Aber das Leben wollte es anders, und so ist das auch manchmal. Ich finde wenn man losfährt ist immer auch spannend welche Welle man nimmt und wo sie hinträgt.

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Stella
Stella
vor 5 Stunden
Antwort an

Herzlichen Dank liebe Dana😘ich freue mich zu dem weiteren Austausch zu den Wellen des Lebens mit dir.

Alles Liebe

Stella

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