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Jobkrise? 8 Hacks für deine Survival-Strategie – ein Plädoyer für das Überleben in Selbstfürsorge.

  • vor 1 Tag
  • 6 Min. Lesezeit
Frau mit schwarzem Schal sitzt auf Gymnastikball in Zimmer. Text an Wand: "Und irgendwann werde ich am Meer sitzen und die Frau feiern, die das alles überlebt hat."

Was war das absolut Erste, das ich gemacht habe, als ich nach meinem letzten Abschied aus meinem Marketing-Job nach Hause gekommen bin? Unter die Dusche gegangen. Buchstäblich alles von mir abgewaschen. Die alte Energie, die mir nicht mehr dient. Die Anstrengungen. Die Enttäuschungen. Die Maske, die ich getragen habe. Vielleicht auch die Schutzhaut, die ich mir angelegt habe. Vor allem: mein altes Ich.


Nun ist es an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Eine fette, lange Pause einzulegen. Heilen. Die alten Verletzungen Schritt für Schritt heilen lassen. Den verwundeten inneren Anteil liebevoll zu begegnen. In den Arm zu nehmen. Heilen lassen.


Die folgenden Hacks sind für Jobkrisen aller Art geeignet. Für die Momente und Phasen der inneren Unsicherheit. Während Identitätskrisen. Angst vor Veränderung. Transformationsprozessen. Umstrukturierungen. Eigentümer-Übernahmen. Neuen Führungskräften. Veränderungen im Verantwortungsgebiet.


Ich habe nicht nur eine Jobkrise erlebt. Nein, es waren einige mehr. Na gut, ich bin ü55 - da hat frau schon einiges erlebt. Ist wie in meinem Fall schon rumgekommen. Was ist es, was ich während einer Krise immer gemacht habe? Eine Survivial-Liste geschrieben. Für die Selbstfürsorge auch in schwierigen Zeiten. Vor allem in schwierigen Zeiten. Während einer Krise. Drohender Jobverlust? Verkauf der eigenen Business Unit an einen Investor? Mobbing Opfer durch einen Kollegen, der die ganze Macht an sich reißen will? Alte Kontakte mit verletzten Eitelkeiten, die sich einfach nur für ihr eigenes Nicht-Vorankommen bei dir rächen wollen? Ich war da. Ich habe das erlebt. Ich habe es überlebt. Und meine Selbstfürsorge? Die ist daran an versuchter Verletzung, Verleumdung, Verlusten nur gewachsen.


Weil ich meine Selbstfürsorge Stück für Stück mit jeder Erfahrung ein bißchen mehr ausgebaut habe. Und mir zum buchstäblichen Anhalten eine Survival-Strategie zurecht gelegt habe. Aufgeschrieben habe. Daran will ich dich mit diesem Artikel teilhaben lassen. Um dich bei einer etwaigen Krise zu unterstützen. Dich zu deiner persönlichen Survival-Strategie zu inspirieren.


8 Punkte für deine Survival-Stategie in Jobkrisen jeder Art


#1 Einen konkreten Plan für die Survival-Liste schreiben

Beginne damit, dir ein Ziel für ein bestimmtes Datum zu setzen. Abhängig vom jeweiligen Kontext, wäre dies das jeweilige Rezept zum Festhalten. Wenn du dich beispielsweise in deinem Job nicht mehr richtig wohl fühlst, du nicht weißt, ob du bleiben oder gehen solltest – setze dir ein Datum, an welchem du die Situation evaluieren möchtest und bis dahin kannst du dich an deine Survival-Liste halten. Das entspannt enorm. So musst du nicht ständig und täglich grübeln, nicht im immer gleichen Gedankenkarrusell fahren. Das nimmt meiner Erfahrung nach extrem den Druck raus.

Ich habe diese Strategie benutzt, als ich die bewusste Entscheidung getroffen habe, bis Ende des Jahres in meinem Job zu bleiben. Mit dem Ziel, zum Jahreswechsel eine Evaluation vorzunehmen, ganz tief in mich hinein zu hören und alle Vor- und Nachteile abzuwägen. Die Survival-Liste hatte ich griffbereit in der Nähe meines Schreibtisches – für alle Fälle.


#2 Ein Mantra verfassen – Dein Why

Warum hast du dich für den Plan unter #1 entschieden? Formuliere daraus eine positive Aussage im Präsens. Dieses Mantra kannst du dir in wackeligen Momenten immer wieder vorsagen. Natürlich auch zum Tagesbeginn, um dich gleich positiv und gestärkt auf den vor dir liegenden Tag und deine bewusste Entscheidung einzustimmen.


Hier einige Beispiele zur Inspiration:

Ich bleibe ganz bei mir. Ich verfolge meine persönlichen Ziele. Ich bleibe bei meinen Angelegenheiten. Ich habe meinen Masterplan und setze diesen mit Selbstfürsorge um. Ich kümmere mich gut um mich selbst. Ich bleibe in meiner Energie. Ich sorge zuerst mal richtig gut für mich selbst. ME. First.

#3 Tägliches Übergangsritual praktizieren

Wenn du mit deiner Arbeit fertig bist, empfehle ich dir, die Energie bewusst loszulassen. Für mich ist das die oben angeführte Dusche. Wasser ist mein Lieblingselement, ich habe die alte Energie bewusst abgewaschen.


Genau so gut kann Bewegung funktionieren, die bisherige Energie aus dem Körper schütteln, klopfen, tanzen, hüpfen, dehnen, strecken, laufen gehen, Krafttraining, Yoga. Was könnte für dich gut funktionieren? Egal was es ist, finde für dich dein passendes Übergangsritual, oder gerne auch mehrere, die du dann jeden Tag für dich praktizierst.


Weg mit den Energieräubern

Wichtig für den bewussten Übergang von einem Tagesschwerpunkt zum nächsten ist es auch, keine alte Energie in deinem Umfeld rumstehen zu haben. Guck dich mal um. Wie sieht es in deinem Schlafzimmer aus? In den Wohnräumen. Sind die Pflanzen gut gepflegt und die roten Rosen entsorgt, die auch schon mal bessere Zeiten gesehen haben?

Ich persönlich trenne meine Räume auch strikt nach den jeweiligen Tätigkeiten ab und schaffe eigene Inselchen für die passende Energie.

#4 Mindestens einen Wohlfühlmoment pro Tag einplanen

Ein Park mit blühenden Bäumen. Im Vordergrund ein Becher mit grünem Getränk, im Hintergrund Menschen sitzend auf Bänken. Sonniges Wetter.

Als ich diesen Blogartikel verfasse, habe ich genau so einen Tag an dem ich mich shaky, super sensitiv und nicht so ganz gut fühle … also perfekt, um mich in all meine Wohlfühlrituale einzufühlen.


Das Bild fangt zwei dieser Dinge ein, die mir immer Trost spenden: Hot Matcha Latte im Park genießen. Ich habe mal gelesen, dass Natur deshalb so großartig ist, weil sie nie etwas von einem möchte, keine Erwartungen stellt, keine Ansprüche erhebt. Sie ist einfach nur da. Punkt. Bietet frische Luft, Sauerstoff, um tief durchzuatmen und den passenden Rahmen, um sich auf seine Sinne zu konzentrieren. Wenn ich die Augen schließe, nehme ich sehr bewusst das Singvogel Konzert war. Ich sauge den Duft des Frühlings ein. Fühle meinen schmerzenden verspannten Nacken. Blicke zum Himmel und erfreue mich an den wattehaften Wölkchen. Und habe immer noch den schmeichelnden Geschmack des Matcha am Gaumen.


Was ist deine persönliche Wohlfühl-Liste? Vielleicht magst du dir deine Lieblingspunkte notieren, um sie jederzeit zur Hand zu haben?


Gibt es ein Getränk, eine Speise, die bei dir ein Gefühl des Wohlbefinden, der Geborgenheit auslösen? Vielleicht das Lieblingsessen, das dir deine Oma gekocht hat?

Auf meiner absoluten Lieblingsliste stehen: Erdbeeren, Bauchgefühl Tee, Avocado-Lachs-Maki, vietnamesischer Glasnudelsalat, Pommes mit Mayo, Karotten mit Dip, italienisches Kaffee-Joghurt, Caffè shakerato.

Ein weiterer Hack für wohlige Geborgenheit ist Musik. Du hast sicherlich auch für alle möglichen Stimmungslagen deinen Favorite Song? Oder vielleicht sogar eine komplette Playlist? Ansonsten wäre es vielleicht eine Anregung, dir genau eine solche für deine Momente der Selbstfürsorge zu erstellen.



#5 Plan für die Zukunft entwerfen

Stell dir vor, du hast die Krise überwunden? Wie sieht dein bestes Leben aus, visualisiere dein BellaVita in allen Farben. Und dann notiere dir all die Punkte, die du dann umsetzen möchtest. Was wird in deiner Zukunft möglich? Wovon träumst du schon lange?


Ein solch konkreter Plan hilft dir zum einen, in deiner neuen Lebensphase nicht von Null aus starten zu müssen. Zum anderen bewegst du ganz bewusst deine Energie von der aktuellen Krise zu deinem Wunschzustand. Energy flows, where attention goes. Das ist mein absolutes Credo. Du verlagerst also deine Aufmerksamkeit (Attention) auf das Positive, deine Wünsche, Ziele, Träume sowie deine großen und kleinen Vorhaben – und schon fließt die Energie genau dorthin.


Beim Planen und Visualisieren bleiben wir nicht stehen. Wir fragen uns vielmehr: "Was wäre ein erster Schritt, den ich nun auf dem Weg zu meinem Wunschzustand gehen könnte?"

Die Strategie der kleinen Schritte. Schritt für Schritt zum Wunschzustand. Tag für Tag ein kleiner Schritt. Aus wie vielen Schritten besteht der Weg? Wie viele Schritte kann ich in einer gewissen Zeitperiode gehen? Was benötige ich, um die Schritte konsequent zu beschreiten? Wer und was kann mich dabei unterstützen? Und plötzlich erscheint ein Ziel nicht mehr so riesengroß und superweit entfernt.

#6 Hilfe finden und annehmen

Apropos Unterstützung: Du bist nicht allein. Du kannst dich unterstützen lassen. Erstelle dir auch hier gerne eine Liste, die du jederzeit zur Verfügung hast. Menschen in deinem Umfeld. Freunde, Familie, Arbeitskolleg*innen, Kommiliton*innen, Studienkolleg*innen, Nachbarn. Beratungsstellen. Ein KI-Assistent. YouTube Videos. Webinare. Selbsthilfegruppen. Sport- und Yoga-Lehrer*innen. Ärzte. Professionelle Berater*innen.

Du bist nicht alleine. Oftmals kann ein Gespräch mit einer Person, die das Gleiche oder Ähnliches durchgemacht hat, schon einen gewissen Trost und Behaglichkeit bringen.


#7 Dankbarkeit zelebrieren

Moment mal  – für die Krise dankbar sein? Wohl kaum in der akuten Phase. Aber vielleicht gibt es auch etwas zu "reframen"? Also aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Gibt es möglicherweise Punkte in deiner aktuellen Phase, die wirklich schön und positiv sind? Beispielsweise supernette Arbeitskolleg*innen, die schon zu Freunden wurden? Eine neue Kompetenz, die du dir aneignen konntest? Punkte, die du gelernt hast und die dir in Zukunft gute Dienste erweisen werden?

Erstelle gerne auch hier deine Ressourcen-Liste, mit allem was du mitnimmst.


#8 Mit passiver Aktivität loslassen

Last but not least plädiere ich für diesen wichtigen Punkt: Nichts-Tun. Passivität. Loslassen.

Geführte Meditation. Yoga Nidra. Sound Healing. Massage.

Einfach bequem hinliegen, Augen schließen, die Schwere an die Erde abgeben, Gedanken weiterziehen lassen, Verspannungen loslassen.


Wenn du dir Begleitung auf deinem Weg wünscht – ich bin für dich da. In Umbruchsituationen. Jobkrisen. Struktur bei Neuorientierung. Kontaktiere mich gerne für ein erstes, unverbindliches Kennenlerngespräch.




Das klingt interessant? Komme gerne für regelmäßige Updates zu meinem BellaVita Newsletter! Ich freue mich auf deine Anmeldung🤗


Stella Marketing und Mindset Coachin

Ciao, ich bin Stella.

Ich unterstütze dich als Solo-Selbstständige bei der strategischen Marketing Ausrichtung für dein ❤️Herzensbusiness 🫀❤️. Als Sparringpartnerin begleite ich dich beim Finden und Definieren deiner klaren Identität, Positionierung, Business Ziele, Zielgruppen-Ansprache, Website Gestaltung für eine authentische Sichtbarkeit.

Und gleichzeitig bin ich an deiner Seite beim Bearbeiten und Auflösen von inneren Blockaden und Selbstzweifeln, die einem erfolgreichen Business möglicherweise im Wege stehen.


Ich liebe das Meer, Caffè shakerato, Strandspaziergänge, Baci & Abbracci, gute Gespräche, Yoga & Sound Healing.

 
 
 

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